Mitgliederversammlung der WHV-Jugend
Verbandsjugendtag 2026: Weichenstellungen für die kommende Feldsaison und darüber hinaus
09. March 2026
Am Freitag, den 6. März 2026, kamen die Vertreterinnen und Vertreter der Vereine zum diesjährigen Verbandsjugendtag des Westdeutschen Hockey-Verbandes zusammen. Im Mittelpunkt der hybriden Versammlung standen neben den Berichten aus der Verbandsjugendarbeit auch Wahlen, die Verabschiedung des Wirtschaftsplans sowie zahlreiche Anträge zur Weiterentwicklung des Jugendspielbetriebs.
Berichte aus der Verbandsjugendarbeit
Zu Beginn blickte der Verbandsjugendvorstand auf das vergangene Jahr zurück und stellte aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Bereichen vor. Ein Schwerpunkt lag auf der Arbeit des Jugendschiedsrichterausschusses. Hier wurde deutlich, dass weiterhin große Anstrengungen notwendig sind, um genügend junge Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für den Spielbetrieb zu gewinnen.
Auch in weiteren Bereichen – etwa im Spielbetrieb, in der Talententwicklung und in der Zusammenarbeit mit den Landestrainer*innen – wurde über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven berichtet.
Jugendvorstand entlastet
Nach der Feststellung der Stimmenzahlen sprachen die Delegierten dem Jugendvorstand und dem Jugendausschuss ihr Vertrauen aus und entlasteten das Gremium einstimmig.
Wahlen zum Jugendvorstand
Im Anschluss standen mehrere Wahlen auf der Tagesordnung.
- Petra Münstermann wurde als Vizepräsidentin Jugend bestätigt.
- Mirko Stenzel übernimmt weiterhin das Amt des Jugendsportwarts Leistungssport.
- Dirk von Jeetze wurde zum Jugendschiedsrichterreferenten gewählt.
- Tim Wagner wurde als Jugendsprecher gewählt.
Alle Kandidaten erhielten jeweils deutliche Mehrheiten. Eine Besetzung für das Amt des Jugendsportwarts Spielbetrieb konnte auf dem Verbandsjugendtag noch nicht erfolgen.
Wirtschaftsplan einstimmig beschlossen
Der Wirtschaftplan für das Jahr 2026 wurde, vorbehaltlich der Genehmigung des Verbandstags, von den Delegierten einstimmig verabschiedet. Damit wurden die finanziellen Grundlagen für die Jugendarbeit im Verband für das kommende Jahr geschaffen.
Beschlüsse zu Anträgen
Ein wichtiger Teil des Verbandsjugendtages war die Abstimmung über mehrere Anträge zur Anpassung der Jugendspielordnung sowie organisatorischer Abläufe.
Unter anderem beschlossen die Delegierten:
- Änderung der Pflichten eines Ausrichters bei Turnieren (§4 (6) SPO-J) – angenommen mit 165 Ja-Stimmen.
- Änderung der Gruppeneinteilung in der Halle in der U12 (§6 (2) SPO-J) – angenommen mit 175 Ja-Stimmen.
- Änderung der Darstellung der Ergebnismeldung auf der neuen Homepage – angenommen mit 166 Ja-Stimmen.
- Änderung des Regelspieltags der Regionalliga U18 (Feld) – angenommen mit 137 Ja-Stimmen.
- Festlegung der letzten Spieltage bzw. Endrunden der Regionalliga U18 – angenommen mit 173 Ja-Stimmen.
- Änderung von §18 der Jugendspielordnung zur Schiedsrichteransetzung – angenommen mit deutlicher Mehrheit.
In einer offenen Abstimmung unterstützten die Delegierten außerdem mit großer Mehrheit die Überlegungen, künftig auch oberhalb der U12 gemischte Teams in männlichen Verbandsligen zuzulassen. 222 Delegierte stimmten dafür, 17 dagegen.
Blick nach vorn
Neben den formalen Beschlüssen wurde auch der Blick in die Zukunft gerichtet. Ein Thema war die mögliche Olympiabewerbung Köln/Rhein-Ruhr und die Chancen, die sich daraus für den Hockeysport in Nordrhein-Westfalen ergeben könnten – etwa im Bereich Infrastruktur und Förderprogramme für Sportstätten und Trainer*innen.
Der Verbandsjugendtag machte deutlich: Die Hockeyjugend im WHV entwickelt sich kontinuierlich weiter. Mit den gefassten Beschlüssen, der Bestätigung des Jugendvorstands und neuen Impulsen für Spielbetrieb, Schiedsrichterwesen und Nachwuchsförderung wurden wichtige Grundlagen für die kommenden Saison und darüber hinaus gelegt.