Sportland NRW
Neue Trainervereinbarung in Nordrhein-Westfalen stärkt Leistungssport
14. April 2026
Zum 1. Januar 2026 ist in Nordrhein-Westfalen eine neue, landesweit einheitliche Trainervereinbarung in Kraft getreten. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen und die Vergütung von Trainerinnen und Trainern im Leistungssport nachhaltig zu verbessern und damit den Sportstandort NRW weiter zu stärken.
Kern der neuen Regelung ist ein einheitliches Vergütungsmodell für alle landesgeförderten Trainerinnen und Trainer. Dieses sorgt künftig für eine qualifikationsgerechte Bezahlung und schafft gleichzeitig mehr Transparenz sowie Planungssicherheit für die Landesfachverbände.
Mehr Sicherheit und bessere Perspektiven
Mit der neuen Vereinbarung reagiert das Land Nordrhein-Westfalen auf zentrale Herausforderungen im Leistungssport. Trainerinnen und Trainer sollen langfristig im System gehalten und neue Fachkräfte gezielt gewonnen werden. Sichere Beschäftigungsverhältnisse und verlässliche Rahmenbedingungen spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Auch für die Verbände bedeutet die Neuregelung einen wichtigen Schritt: Durch klare Strukturen bei der Eingruppierung und Vergütung wird die Personalplanung deutlich erleichtert. Gleichzeitig profitieren Athletinnen und Athleten von verbesserten Trainingsbedingungen und einer höheren Kontinuität in der Betreuung.
Deutliche Investition in den Leistungssport
Die Einführung der Trainervereinbarung ist Teil der sportpolitischen Zielsetzungen des Landes für die laufende Legislaturperiode. Insgesamt wurden die Personalmittel für Trainerstellen um rund 3,5 Millionen Euro erhöht.
Im Zuge der Umsetzung wurden die Qualifikationen aller geförderten Trainerinnen und Trainer erfasst und bewertet, um eine faire und nachvollziehbare Einstufung in die jeweiligen Entgeltstufen zu gewährleisten. Auch zukünftige Tarifentwicklungen im öffentlichen Dienst sollen berücksichtigt werden.
Wichtiges Signal für die Sportentwicklung
Die neue Trainervereinbarung ist ein starkes Signal für die Bedeutung der Trainerinnen und Trainer im gesamten Sportsystem. Sie sind zentrale Akteure in der Talententwicklung und im Spitzensport und tragen maßgeblich zur sportlichen sowie persönlichen Entwicklung der Athletinnen und Athleten bei.
Für den organisierten Sport – und damit auch für den Hockeysportin Nordrhein-Westfalen – eröffnet die Vereinbarung neue Perspektiven: bessere Rahmenbedingungen, höhere Attraktivität des Trainerberufs und eine nachhaltige Stärkung der Leistungsstrukturen.