Hallensaison 2025-26
Abstiegsdramen und Offensivspektakel zum Saisonfinale
02. March 2026
1. RL Herren: Kahlenberg steigt sieglos ab
Am letzten Spieltag setzte sich noch einmal das Offensivspektakel durch – mit klaren Entscheidungen an beiden Tabellenenden.
Im Duell zwischen dem RTHC Leverkusen und dem Kahlenberger HTC bekamen die Zuschauer ein torreiches Saisonfinale geboten. Zur Pause stand es 6:6, doch nach dem Seitenwechsel zog Leverkusen das Tempo an und entschied die Partie mit 14:9 für sich. Für Kahlenberg war es ein bitterer Abschluss einer gebrauchten Spielzeit: Mit lediglich drei Punkten aus zehn Spielen blieb das Team über die gesamte Saison sieglos und muss folgerichtig den Gang in die niedrigere Spielklasse antreten.
Ganz anders die Stimmung beim Marienburger SC. Der Aufsteiger krönte eine bemerkenswerte Saison mit einem weiteren Erfolg. Beim HC Essen 99 setzte sich der MSC souverän mit 10:5 (4:2) durch. Schon vor der Pause legten die Gäste den Grundstein, nach Wiederanpfiff spielten sie ihre Offensivqualitäten konsequent aus. Dass der Marienburger SC auch das letzte Spiel gewinnen konnte, unterstreicht eindrucksvoll, wie stark sich der Neuling in dieser Liga präsentiert hat.
Spannung pur bot zudem das Aufeinandertreffen von RW Köln II und Crefelder HTC II. Nach einer 4:2-Pausenführung schien RW Köln II auf Kurs, doch Crefeld drehte die Partie in einer furiosen zweiten Hälfte und sicherte sich mit einem 7:6-Erfolg drei Punkte zum Abschluss.
RTHC Leverkusen-Kahlenberger HTC 14:9 (6:6)
SR: C.Gursch|T.Hinsekn
HC Essen 99-Marienburger SC 5:10 (2:4)
SR: M.Pietzsch|P.Friebe
RW Köln II-Crefelder HTC II 6:7 (4:2)
SR: F.Boermans|F.Blasch
1. RL Damen: Mülheim klar abgeschlagen
Für den Uhlenhorst Mülheim II endete eine Saison zum Vergessen mit einer weiteren Niederlage. Beim Club Raffelberg II unterlag das Schlusslicht mit 2:5 (1:4). Bereits zur Pause war die Partie beim Stand von 1:4 praktisch entschieden. Mit lediglich einem Punkt aus der gesamten Spielzeit ist Uhlenhorst klar abgeschlagen in der Tabelle – der Abstieg ist damit folgerichtig und verdient.
Ganz andere Töne hingegen beim Aufsteiger Eintracht Dortmund. Auch im letzten Saisonspiel ließ der Neuling nichts anbrennen und bezwang den Düsseldorfer HC II souverän mit 5:0 (3:0). Von Beginn an dominierte Dortmund das Geschehen, spielte strukturiert nach vorne und stand defensiv sicher. Dass der Aufsteiger auch sein finales Spiel gewinnen konnte, unterstreicht eindrucksvoll die starke Saisonleistung.
Im dritten Duell des Tages setzte sich RW Köln II in einer umkämpften Begegnung mit 6:5 (3:1) gegen den Crefelder HTC durch. Köln erwischte den besseren Start, führte zur Pause mit zwei Toren und rettete den knappen Vorsprung trotz einer spannenden Schlussphase über die Zeit.
Ein Spieltag mit klaren Botschaften: Dortmund krönt als Aufsteiger eine starke Runde mit einem weiteren Sieg – während Uhlenhorst Mülheim II mit nur einem Punkt abgeschlagen bleibt und verdient den Gang in die niedrigere Liga antreten muss.
Club Raffelberg II-Uhlenhorst Mülheim II 5:2 (4:1)
SR: N.Zibuschka|I.Keßner
Eintracht Dortmund-Düsseldorfer HC II 5:0 (3:0)
SR: keine SR
RW Köln II-Crefelder HTC 6:5 (3:1)
SR: L.Schrodt|U.Kamla
2. RL Herren: Torverhältnis entscheidet über Abstieg
Dramatik bis zur letzten Minute, Tore im Minutentakt – und am Ende entschied das Torverhältnis über den Abstieg
Für den Oberhausener THC nahm das Saisonfinale einen bitteren Verlauf. Gegen den Düsseldorfer HC II geriet die Defensive früh ins Wanken. Bereits zur Pause lagen die Gastgeber 3:7 zurück, am Ende stand eine deutliche 7:16-Niederlage auf der Anzeigetafel. Damit war klar: Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses müssen die Oberhausener den Gang in die niedrigere Spielklasse antreten.
Parallel kämpfte der THC Münster im direkten Duell mit dem ETB Essen um die letzte Chance. Münster startete stark, führte zur Halbzeit verdient mit 2:0 und hatte den Klassenerhalt vor Augen. Doch Essen bewies Moral, kam zurück und erkämpfte sich ein 3:3-Unentschieden. Dieser eine Punkt sollte Gold wert sein: ETB Essen sicherte sich durch das Remis den Verbleib in der Liga, während Münster – punktgleich, aber mit dem schlechteren Torverhältnis – ebenfalls den bitteren Weg in die Abstiegszone antreten muss.
Im dritten Spiel des Tages setzte sich der HC Velbert in einem offensiv geführten Schlagabtausch mit 11:9 (6:4) gegen den Uhlenhorst Mülheim II durch. Velbert bestätigte damit seine starke Rückrunde und verabschiedete sich mit einem Spektakel in die Sommerpause.
So bleibt ein letzter Spieltag, der es in sich hatte: Essen rettet sich in letzter Sekunde, während Oberhausen und Münster aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den schmerzhaften Abstieg hinnehmen müssen.
Oberhausener THC-Düsseldorfer HC II 7:16 (3:7)
SR: N.Zibuschka|J-P.Plüm
THC Münster-ETB Essen 3:3 (2:0)
SR: L.Gardeler|J.Heimeier
HC Velbert-Uhlenhorst Mülheim II 11:9 (6:4)
SR: M.Schiel|V.Sachenko
2. RL Damen: Velbert rettet sich
Showdown am Tabellenende – und die Entscheidungen fielen erst am letzten Spieltag.
Der HC Velbert hat sich am letzten Spieltag mit großem Kampfgeist den Klassenerhalt gesichert. Gegen den Aufsteiger Düsseldorfer SC 99 erkämpfte sich Velbert ein 2:2 (1:1). In einer intensiven Partie auf Augenhöhe legten beide Teams immer wieder vor, doch Velbert behielt die Nerven. Der Punktgewinn war am Ende entscheidend – und reicht, um auch in der kommenden Saison in der Liga zu spielen.
Bitter endete die Spielzeit dagegen für den Gladbacher HTC. Trotz einer 2:1-Pausenführung musste sich das Team dem Kahlenberger HTC noch mit 5:6 geschlagen geben. In einer torreichen Begegnung kippte das Spiel nach der Halbzeit, als Kahlenberg offensiv konsequenter agierte. Die Niederlage wiegt schwer – sie bedeutet den Abstieg für die Gladbacher.
Auch für DSD Düsseldorf II gab es kein Happy End. Beim THC Münster unterlag die Zweitvertretung deutlich mit 4:8 (1:4). Münster stellte früh die Weichen auf Sieg, während Düsseldorf defensiv zu anfällig blieb. Durch diese Niederlage rutscht auch die DSD-Reserve unter den Strich.
Damit steht fest: Velbert rettet sich dank des Punktgewinns gegen den Aufsteiger Düsseldorfer SC 99 über die Ziellinie, während der Gladbacher HTC und DSD Düsseldorf II nach ihren Niederlagen den Gang in die niedrigere Spielklasse antreten müssen. Ein letzter Spieltag, der noch einmal alle Facetten des Abstiegskampfes offenbarte.
HC Velbert-Düsseldorfer SC 99 2:2 (1:1)
SR: P.J.Heil|M.Marx
Gladbacher HTC-Kahlenberger HTC 5:6 (2:1)
SR: L.Kölling|J.Püttmann
THC Münster-DSD Düsseldorf II 8:4 (4:1)
SR: M.Herzog|J.Heimeier
Hier findet ihr von den Heimteams verfasst Spielberichte zu den Partien des Spieltags.
Ein Bericht liegt noch nicht vor.
Im finalen Spiel der Hallensaison empfing der HC Essen den bereits feststehenden Aufsteiger in die 2. Bundesliga, den Marienburger SC, in der Kupferdreher Sporthalle.
Der HCE fand nur schwer in die Partie. Marienburg zeigte von Beginn an, warum sie an der Tabellenspitze stehen, und setzte den HCE früh stark unter Druck. Schnell lag der MSC mit 0:4 vorn, bevor Essen besser ins Spiel kam und bis zur Halbzeit auf 2:4 verkürzte.
Nach dem Seitenwechsel gelang dem HCE sogar der Anschluss zum 3:4, was kurzzeitig Hoffnung auf eine Überraschung aufkommen ließ. Doch Marienburg erhöhte anschließend wieder das Tempo und setzte sich Schritt für Schritt ab. Am Ende stand ein deutliches 5:10 aus Essener Sicht. Herzlichen Glückwunsch an den MSC zum verdienten Aufstieg.
Der HCE beendet die Hallensaison auf einem sicheren Platz im Tabellenmittelfeld und hatte zu keinem Zeitpunkt Kontakt zu den Abstiegsrängen. Nach einer kurzen, wohlverdienten hockeyfreien Zeit startet die Mannschaft in die Vorbereitung auf die Rückrunde der Feldsaison. Mit neuer Energie und klaren Zielen freut sich das Team auf die kommenden Herausforderungen auf dem Feld.
Rot-Weiss Köln 2 musste sich in einem spannenden und torreichen Spiel dem Crefelder HTC 2 knapp mit 6:7 geschlagen geben.
Die Gastgeber starteten stark in die Partie und gingen früh in Führung. Mit einer konzentrierten Leistung bauten sie den Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels auf 3:0 aus. Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhte Köln sogar auf 4:0 und schien die Begegnung im Griff zu haben.
Doch der Crefelder HTC 2 zeigte Moral und kämpfte sich noch vor der Halbzeit auf 4:2 heran. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten konsequent und glichen zunächst aus, bevor sie die Partie im weiteren Verlauf drehen konnten.
Im Schlussviertel ging Crefeld erstmals in Führung und baute diese weiter aus. Köln stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage und verkürzte kurz vor Schluss, doch am Ende reichte es nicht mehr zum Ausgleich.
Nach einer starken Aufholjagd sicherte sich der Crefelder HTC 2 einen knappen 7:6-Auswärtssieg in einer intensiven und spannenden Begegnung.
Ein Bericht liegt noch nicht vor.
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Die Damen von Rot-Weiss Köln 2 haben sich in einem intensiven und torreichen Spiel knapp mit 6:5 gegen den Crefelder HTC durchgesetzt.
Köln startete stark in die Partie und ging bereits im ersten Viertel in Führung. Mit einer konzentrierten Offensivleistung bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 3:1 aus und erspielten sich dabei zahlreiche gute Torchancen.
Auch nach der Pause blieb das Spiel temporeich. Beide Mannschaften suchten immer wieder den Weg nach vorne, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Crefeld kam mehrfach heran und hielt die Begegnung bis in die Schlussphase hinein spannend.
Im letzten Viertel wurde es noch einmal dramatisch: Die Gäste verkürzten erneut und drängten auf den Ausgleich. Doch Köln verteidigte leidenschaftlich und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Mit dem 6:5-Erfolg sicherte sich Rot-Weiss Köln 2 am Ende drei wichtige Punkte in einer hart umkämpften Partie.
In diesem direkten Duell um den Klassenerhalt legte der OTHC einen ganz schwachen Start hin und geriet früh in Rückstand. Es dauerte 15 Minuten, bis das Team ins Spiel gefunden hatte und da stand es bereits 0:4. Im zweiten Viertel entwickelte sich dann ein ausgeglicheneres Spiel, wobei Oberhausen defensiv weiterhin kaum Zugriff hatte. So gab es für jede gute Offensivaktion fast postwendend die nächste Chance für die Gäste. So blieb der 4-Tore Abstand bis zur Halbzeit bestehen und es ging mit 3:7 in die Pause.
Fast genauso lief es dann auch im dritten Viertel, wobei Oberhausen hier zunächst beste Möglichkeiten ausließ und so die Chance verpasste das Spiel wieder spannend zu machen. Stattdessen legte der DHC erstmal wieder nach, woraufhin der OTHC erneut etwas zurückkam und der 4-Tore Vorsprung für Düsseldorf auch zum Start des Schlussviertels bestand hatte. Hier entschied sich das Spiel dann endgültig, als der DHC innerhalb kürzester Zeit drei Tore in Folge erzielen konnte. Danach versuchte der OTHC zwar viel nach vorne, vernachlässigte die Defensive aber immer mehr. Mit der nahezu sicheren Niederlage im Rücken ergab sich die Mannschaft zum Ende hin ihrem Schicksal, verlor etwas zu deutlich, aber verdient und muss den bitteren Gang in die Oberliga antreten.
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Der Showdown zum Saisonabschluss blieb aus. Uhlenhorst gab mit seinem routinierten Auftreten keine Chance für den Verfolger aus Velbert und stieg bereits vorzeitig in die 1. Regionalliga auf.
So ging es im Duell Aufsteiger gegen geschlagenen Zweiten nur darum, für die Zuschauer ein attraktives Spiel abzuliefern. Enttäuscht wurden sie nicht. In einer Partie mit vielen sehenswerten Spielzügen, engen Zweikämpfen und einer Menge an Treffern auf beiden Seiten, sahen die Fans, warum ihre Mannschaften zurecht an der Spitze stehen.
Über einen langen Teil der Spieldauer konnte der HCV in Führung gehen, diese verteidigen und etwas ausbauen. Die Gäste aus Mülheim schaffen es, die Schwächephase der Hausherren gekonnt auszunutzen, um 10 Minuten vor Ende mit 9:8 in Führung zu gehen.
Am Ende sind es aber die Velberter, die mit starken letzten Minuten das Spiel nochmals drehen können, um so den Aufsteiger nicht ungeschlagen in die nächste Liga zu entlassen.
Das Endergebnis: HC Velbert 11, HTC Uhlenhorst 9.
Am letzten Spieltag der Hallensaison ging es für uns um den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga. Gegen den Tabellenführer DSC konnten wir bereits im Hinspiel Punkte klauen und das Spiel endete mit 2:2. Punkte aus dem letzten Spiel mitzunehmen war auch das klare Ziel am letzten Spieltag, auch wenn der Klassenerhalt bereits vorher durch Schützenhilfe von Kahlenberg gegen Gladbach gesichert war.
Wir starten wach ins Spiel und Gina Ludwig bringt uns bereits nach wenigen Sekunden mit 1:0 in Führung. Darauf folgt eine ausgeglichene erste Halbzeit mit vielen Chancen auf beiden Seiten. DSC kann kurz vor dem Halbzeitpfiff per Kurzer Ecke ausgleichen. Beide Teams starten stark in die zweite Halbzeit und unsere Torhüterin Kira Wosimski hält uns mit starken Paraden im Spiel. Am Ende des dritten Viertels gehen wir durch Gina Ludwig erneut in Führung. Auch diese gleicht der DSC per kurzer Ecke kurz vor Schluss aus. So endet das Spiel mit 2:2 und wir nehmen einen Punkt aus dem Spiel mit und haben uns den Klassenerhalt somit auch aus eigener Hand gesichert.
Danke an den starken Support auf der Tribüne!
Nach einer starken ersten Hälfte ging der GHTC mit einer 3:1-Führung in die Pause und baute diese kurz darauf auf 4:1 aus. Im weiteren Verlauf verlor Gladbach jedoch die Spielkontrolle: Kahlenberg glich zum 4:4 aus und ging mit 5:4 in Führung.
In einer dramatischen Schlussphase gelang dem GHTC eine Minute vor dem Ende der Ausgleich zum 5:5, bevor die Gäste praktisch mit dem Schlusspfiff den Treffer zum 5:6-Endstand erzielten.
In das letzte Spiel der Saison starteten die THC Münster Damen mit einem starken ersten Viertel, an dessen Ende es nach zwei sehr schönen Toren von Sarah Hartkopf und einem super Treffer von Pia Heuser bereits 2:0 stand.
Trotz eines Anschlusstreffers zu Beginn des zweiten Viertels durch den DSD, konnte Sina Grummel eine Ecke durch einen perfekt platzierten Schlenzer zum 4:1 verwandeln.
Auch in der zweiten Halbzeit ließen wir uns durch zwei weitere Treffer des DSD nicht beirren. Jorid Oberbeck und Sina Grummel trafen jeweils vom Kreisrand und Franziska Meyer verwandelte einen 7-Meter nach einer Ecke zum 7:3 bevor Sarah Hartkopf mit einem Stecher gleich zum dritten Mal traf und so den Endstand von 8:4 herstellte.
Insgesamt war es ein sehr torreiches und lebendiges Spiel.