Aufstiege perfekt – Entscheidungen und Showdowns vor dem Finale
23. February 2026
1. RL Herren: Marienburg steigt auf
Was für ein dramatischer Spieltag – Entscheidungen im Aufstiegsrennen und Abstiegskampf fielen mit voller Wucht!
Im absoluten Topspiel sicherte sich der Marienburger SC mit einem überzeugenden 6:3 (2:0) gegen den RTHC Leverkusen den Sieg im direkten Duell um den Aufstieg. Von Beginn an präsentierten sich die Kölner hochkonzentriert, setzten Leverkusen früh unter Druck und gingen verdient mit einer 2:0-Führung in die Pause. Auch wenn der RTHC im zweiten Durchgang offensiver agierte, behielt der MSC stets die Kontrolle und antwortete auf jede Leverkusener Phase mit der richtigen Reaktion. Mit dem Schlusspfiff war klar: Der Marienburger SC krönt eine starke Saison und steigt in die 2. Bundesliga auf – ein verdienter Lohn für Konstanz und Nervenstärke im entscheidenden Moment.
Bitter hingegen endete der Spieltag für den Kahlenberger HTC. Trotz leidenschaftlichem Einsatz unterlag das Team dem RW Köln II knapp mit 5:6 (1:3). Bereits zur Halbzeit liefen die Gastgeber einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Kahlenberg Moral bewies und sich mehrfach herankämpfte. Doch die Hypothek aus der ersten Hälfte wog zu schwer. Mit der Niederlage steht der schmerzhafte Gang in die 2. Regionalliga fest.
Ein Torfestival gab es derweil in Krefeld: Die zweite Mannschaft des Crefelder HTC II fegte den HC Essen 99 mit 16:7 (10:3) vom Platz. Bereits im ersten Durchgang stellte Krefeld mit zehn Treffern die Weichen auf Sieg. Essen fand defensiv kaum Zugriff und musste sich einer gnadenlos effizienten Offensive beugen
Kahlenberger HTC-RW Köln II 5:6 (1:3)
SR: L.Siebeck|F.Blasch
Crefelder HTC II-HC Essen 99 16:7 (10:3)
SR: S.Ehrenberg|G.Lukas
Marienburger SC-RTHC Leverkusen 6:3 (2:0)
SR: P.Friebe|T.Hinsken
1. RL Damen: Dortmund weiter Tabellenführer
Der vorletzte Spieltag hatte sportlich noch einmal einiges zu bieten – an den großen Entscheidungen änderte er jedoch nichts mehr. Bereits am vergangenen Wochenende waren alle Fragen geklärt: Eintracht Dortmund steht als Aufsteiger fest, Uhlenhorst Mülheim muss den Gang in die tiefere Liga antreten.
Dennoch lieferten sich die Teams zum Abschluss noch einmal intensive Duelle. Die zweite Mannschaft des Düsseldorfer HC II setzte sich mit 6:4 (3:1) gegen RW Köln II durch. Mit einer starken ersten Hälfte legten die Gastgeber den Grundstein für den Erfolg, ließen sich auch von zwischenzeitlichen Kölner Treffern nicht aus dem Rhythmus bringen und brachten den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit.
Ein echtes Spektakel bot sich den Zuschauern in Krefeld: Der Crefelder HTC und Club Raffelberg II trennten sich 5:5 (3:2). In einer temporeichen Partie wechselte das Momentum mehrfach, beide Offensivreihen präsentierten sich treffsicher. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Remis, das den unterhaltsamen Charakter des Spiels widerspiegelte.
Sportlich am bedeutsamsten war jedoch die Begegnung zwischen Uhlenhorst Mülheim II und dem feststehenden Meister Eintracht Dortmund. Beim 3:5 (0:3) zeigte der Aufsteiger noch einmal seine Klasse. Dortmund dominierte die erste Hälfte klar, spielte zielstrebig nach vorne und nutzte seine Chancen konsequent. Mülheim kam nach der Pause zwar engagiert zurück, doch der Rückstand war zu groß.
Düsseldorfer HC II-RW Köln II 6:4 (3:1)
SR: G.Deinl|N.Wicke
Crefelder HTC-Club Raffelberg II 5:5 (3:2)
SR: S.Ehrenberg|G.Lukas
Uhlenhorst Mülheim II-Einracht Dortmund 3:5 (0:3)
SR: P-J.Heil|L.Denkmann
2. RL Herren: Mülheim zurück in der 1.Regionalliga
Der vorletzte Spieltag hatte es in sich – klare Statements im Aufstiegsrennen und maximale Spannung im Abstiegskampf.
Mit einem Offensivfeuerwerk meldet sich Uhlenhorst Mülheim II eindrucksvoll zurück: Das 11:5 (4:3) gegen den Oberhausener THC bedeutet nicht nur drei Punkte, sondern die Rückkehr in die 1. Regionalliga nach einem Jahr Abstinenz. Zwar hielt Oberhausen die Partie im ersten Durchgang noch offen, doch nach dem Seitenwechsel drehte die Uhlenhorst-Reserve auf und stellte mit konsequenter Chancenverwertung die Weichen endgültig auf Aufstieg. Ein Statement-Sieg – und die verdiente Krönung einer starken Saison.
Im Tabellenkeller dagegen spitzt sich die Lage dramatisch zu. Trotz des klaren 8:4 (4:0)-Erfolgs des ETB Essen gegen den HC Velbert ist die Rettung noch nicht in trockenen Tüchern. Essen legte mit einer dominanten ersten Hälfte den Grundstein, ließ offensiv kaum Wünsche offen, bleibt aber weiterhin mitten im Abstiegskampf.
Keinen Sieger gab es im direkten Duell zwischen dem Düsseldorfer HC II und dem THC Münster. Das 3:3 (1:1) spiegelt eine intensive und ausgeglichene Begegnung wider, in der beide Teams ihre Momente hatten, sich letztlich aber die Punkte teilten – ein Resultat, das die Spannung weiter anheizt.
Denn die Ausgangslage ist klar: Noch vier Mannschaften können absteigen – Düsseldorfer HC II, Oberhausener THC, ETB Essen und THC Münster. Am letzten Spieltag kommt es zu den direkten Duellen dieser vier Teams. Ein echtes Nervenspiel steht bevor: Die Sieger sichern sich den Klassenerhalt, die Verlierer müssen den bitteren Gang in die Oberliga antreten.
Uhlenhorst Mülheim II-Oberhausener THC 11:5 (4:3)
SR: F.Boermans|C.Eichborn
ETB Essen-HC Velbert 8:4 (4:0)
SR: L.Gardeler|I.Keßner
Düsseldorfer HC II-THC Münster 3:3 (1:1)
SR : S.Wagner|C.Adler
2. RL Damen: Düsseldorfer SC zeigt seine Klasse
Mit einer Demonstration der Stärke unterstrich der Düsseldorfer SC 99 seine Ausnahmestellung in dieser Saison. Beim 14:0 (6:0) gegen den Gladbacher HTC ließ der Spitzenreiter von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer Herr im Haus ist. Bereits zur Pause war die Partie entschieden, danach schraubte der DSC das Ergebnis mit konsequentem Offensivspiel und gnadenloser Effizienz weiter in die Höhe. Auch im neunten Saisonspiel bleibt der Düsseldorfer SC damit ungeschlagen – eine makellose Bilanz, die den verdienten Aufstieg eindrucksvoll untermauert.
Deutlich enger geht es dagegen im Kampf um den Klassenerhalt zu. Der Kahlenberger HTC und der THC Münstertrennten sich 4:4 (1:2) in einer intensiven und hart umkämpften Begegnung. Münster erwischte den besseren Start, doch Kahlenberg kämpfte sich mehrfach zurück. Am Ende stand ein Remis, das keinem der beiden Teams wirkliche Sicherheit verschafft.
Ein wichtiges Lebenszeichen sendete der HC Velbert beim 5:2 (2:0) gegen DSD Düsseldorf II. Velbert agierte zielstrebig, nutzte seine Chancen konsequent und verschaffte sich damit Luft im Tabellenkeller. Für die Düsseldorfer Reserve wird die Lage hingegen zunehmend prekär.
Die Konstellation vor dem Saisonfinale verspricht Hochspannung: Noch drei Mannschaften kämpfen um den Klassenerhalt. Zwischen dem Tabellenletzten DSD Düsseldorf und dem Drittletzten HC Velbert liegen lediglich drei Punkte. Klar ist: Die letzten beiden Teams müssen den bitteren Gang in die Oberliga antreten. Während der Düsseldorfer SC 99 bereits feiern darf, steht im Tabellenkeller ein nervenaufreibender Showdown bevor.
Düsseldorfer SC99-Gladbacher HTC 14:0 (6:0)
SR: U.Wagner|D.Oberreich
Kahlenberger HTC-THC Münster 4:4 (1:2)
SR: M.Herzog|M.Klingenberg
DSD Düsseldorf II-HC Velbert 2:5 (0:2)
SR: U.Kamla|H.Otto
Hier findet ihr von den Heimteams verfasst Spielberichte zu den Partien des Spieltags.
Ein Bericht liegt noch nicht vor.
Im letzten Heimspiel der Saison konnte der CHTC in einem sehr fairen Spiel drei Punkte einfahren. Man merkte beiden Mannschaften beim Warmspielen an, dass es um nichts mehr ging, aber mit Anpfiff legten Alle den Schalter um und es entwickelte sich ein gutes und kurzweiliges Spiel. Krefeld ging durch Kalda in Führung, danach übernahmen die Gäste das Kommando und gingen auch mit 2:1 in Führung. In seinem ersten Herrenspiel sorgte Pollert noch vor der ersten Auszeit für den Ausgleich. Das zweite Viertel war dann völlig verrückt. Krefeld konnte sich dank extremer Effizienz auf 10:2 absetzen. Hier funktionierte extrem viel , defensiv Stand die Truppe sehr gut und offensiv wurde ein Feuerwerk abgebrannt. In der zweiten Halbzeit begann dann Essen in Überzahl und setze den CHTC gut unter Druck. Nach 2 Gegentreffern schaffte Krefeld dann aber durch ihren Kapitän Holtmeier den wichtigen ersten Treffer in der 2. Halbzeit. Zwar blieb Essen danach in Überzahl, aber Krefeld stand hinten stabil und setzte vorne mit Hüper, Peltzer und Holtmeier immer wieder Nadelstiche, so dass Essen auf Abstand gehalten werden konnte. Mit jetzt 10 Punkten belohnen sich die 2. Herren des CHTC für eine wirklich sehr stabile Rückrunde!
Der Marienburger SC hat mit einem starken Auftritt gegen den RTHC Leverkusen nicht nur einen wichtigen Sieg eingefahren, sondern sich damit auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga gesichert.
Von Beginn an zeigte der MSC die nötige Entschlossenheit. Mit hohem Tempo, strukturiertem Aufbauspiel und konsequenter Chancenverwertung erspielten sich die Gastgeber früh Vorteile. Defensiv präsentierte sich Marienburg stabil und ließ dem Gegner nur wenige Möglichkeiten.
Im weiteren Spielverlauf kontrollierte der MSC über weite Strecken das Geschehen und setzte offensiv immer wieder Akzente. Auch in Phasen, in denen Leverkusen Druck entwickelte, blieb die Mannschaft ruhig und diszipliniert. Spätestens im Schlussabschnitt war spürbar, dass Marienburg sich diese Chance nicht mehr nehmen lassen würde.
Mit dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen: Der Sieg bedeutet die Meisterschaft in der Regionalliga West und damit den verdienten Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Tore MSC:
Berbuer (2), Wierlemann, Schulte-Huermann, Mielke (2)
Tore RTHC:
Eimer, Theobald, Beenen
Im Hallenhockey-Duell setzte sich der Düsseldorfer HC 2 mit 6:4 (3:1) gegen Rot-Weiss Köln 2 durch.
Die Gastgeberinnen erwischten einen starken Start und erspielten sich bereits zur Halbzeit eine Zwei-Tore-Führung.
Besonders treffsicher zeigte sich Julia Drechshage, die mehrfach erfolgreich war und dem Spiel ihren Stempel aufdrückte.
Köln kämpfte sich zwischenzeitlich heran, konnte den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen.
Am Ende sicherte sich Düsseldorf dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient die drei Punkte.
Torschützinnen Düsseldorf:
Julia Drechshage (3)
Franziska Falcke (2)
Isabel Maximiliane Maas (1)
Torschützinnen Köln:
Rebecca Grote (3)
Theresa Pougin (1)
Ein Bericht liegt noch nicht vor.
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Eine Halbzeit lang war es spannend im komplett „ausverkauften“ Uhlendome. Der HTCU war das spielbestimmende Team, den Jungs aus Oberhausen gelang es durch gut herausgespielte Konter, die Partie offen zu halten.
Nach der Pause erhöhten die Uhlen das Tempo gegen ein müder werdendes OTHC-Team. Am Ende stand ein ungefährdeter 11:5-Heimerfolg und der damit verbundene Aufstieg in die 1. Hallenhockey-Regionalliga.
Ein Bericht liegt noch nicht vor.
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Auch im letzten Heimspiel der Saison konnte der DSC99 seine Überlegenheit erneut unter Beweis stellen.
In vollbesetzter Halle wurden die Aufsteigerinnen stimmungsvoll von Einlaufkindern und Fangesängen der U6-U10- Kinder lautstark unterstützt.
Der Düsseldorfer SC dominierte die Partie von Beginn an und ließ seinem Gegner beim deutlichen 14:0-Erfolg keinerlei Chance. Mit präzisem Passspiel, hoher Laufbereitschaft und klarer spielerischer Überlegenheit setzte der DSC früh ein Zeichen: Bereits in der 1. Minute eröffnete Lisanne Augardt den Torreigen, ehe Katharina Hönnekes nur drei Minuten später auf 2:0 erhöhte. Die Düsseldorferinnen kontrollierten Ball und Raum, kombinierten sicher durch die Linien und ließen defensiv nichts zu.
Im zweiten Viertel baute der DSC seine Führung konsequent aus. Charlotte Uhlenbruck traf in der 26. Minute zum 3:0, ehe Leni Franken (27.) und erneut Lisanne Augardt (28.) im Minutentakt nachlegten. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Lisa Becker auf 6:0 und unterstrich damit die deutliche Überlegenheit ihres Teams.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der DSC spielbestimmend. Pina Baumeister (38.) und Leni Franken (39.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. In der 44. Minute stellte Augardt mit ihrem dritten Treffer auf 9:0 und krönte damit ihre starke Leistung.
Im Schlussviertel setzte Düsseldorf seine Dominanz fort. Pina Baumeister traf unmittelbar nach Wiederanpfiff zum 10:0. In der Defensive zeigte Torhüterin Nele Opitz eine konzentrierte Leistung und war bei den wenigen Vorstößen des Gegners zur Stelle. Frederike Lambrecht (49.), Matilda Müller (52.) und erneut Leni Franken (53.) sorgten für weitere Treffer, bevor Lisa Becker in der 58. Minute den Schlusspunkt zum 14:0 setzte.
Der Düsseldorfer SC überzeugte über die gesamte Spielzeit mit technischer Qualität, strukturiertem Aufbauspiel und hoher Effizienz vor dem Tor. Die Mannschaft kontrollierte das Spielgeschehen in allen Vierteln und belohnte sich mit einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg.
Ein Bericht liegt noch nicht vor.
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Bericht HCV:
Nach zwei spielfreien Wochenenden konnten wir das direkte Abstiegsduell am Sonntag gegen DSD für uns entscheiden.
Wir starten sehr gut ins Spiel, eine verwandelte kurze Ecke im ersten Viertel wird aber, leider aberkannt.
Davon lassen wir uns aber nicht aus der Ruhe bringen und erspielen uns nach zwei Kontern zwei Tore, die vor allem Dank unserer Torhüterin Kira Wosimski zustande kommen.
Im dritten Viertel trifft Carlotta Ganssen dann per kurzer Ecke zum 3:0 und zum 4:0 nach einem starken Zock.
Im vierten Viertel startet DSD ohne Torwart und nutzt die künstliche Überzahl um sich zwei Tore zu erspielen.
Wir erspielen uns weiterhin viele Chancen und Carlotta Ganssen kann erneut eine kurze Ecke verwandeln.
Endstand 2:5.