Regionalliga West 2025/2026
Dramatisches Saisonfinale - mit jubelnden Düsseldorferinnen
06. July 2026
Dramatisches Finale am letzten Spieltag
Was für ein Saisonfinale: Der letzte Spieltag hielt sowohl im Aufstiegs- als auch im Abstiegskampf Dramatik bis zur letzten Minute bereit. Während sich der Düsseldorfer SC 99 mit einer beeindruckenden Aufholjagd doch noch den Aufstieg sicherte, durfte der Crefelder HTC nach einem überzeugenden Heimsieg den Klassenerhalt bejubeln.
Im Aufstiegsrennen lagen Bergisch Gladbach und der Düsseldorfer SC 99 vor dem abschließenden Spieltag punktgleich an der Tabellenspitze. Aufgrund des besseren Torverhältnisses hatte Bergisch Gladbach die besseren Karten und den Aufstieg in der eigenen Hand. Doch ausgerechnet im entscheidenden Heimspiel gegen den HC Essen 99 blieb die erhoffte Krönung aus. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gerieten die Gastgeber ins Hintertreffen und mussten sich schließlich mit 1:3 geschlagen geben.
Der Düsseldorfer SC 99 nutzte diese Steilvorlage eindrucksvoll. Bei Eintracht Dortmund lag der DSC zur Pause zwar noch mit 0:1 zurück, bewies nach dem Seitenwechsel jedoch Moral und drehte die Partie mit zwei Treffern zu einem 2:1-Auswärtssieg. Mit diesem Erfolg zogen die Düsseldorfer auf den letzten Metern noch an Bergisch Gladbach vorbei und sicherten sich den viel umjubelten Aufstieg.
Auch im Tabellenkeller fiel die Entscheidung erst am letzten Spieltag. Der Crefelder HTC hatte den Abstiegsplatz erst eine Woche zuvor verlassen und ging mit einem knappen Vorsprung in das Saisonfinale. Die Aufgabe hatte es allerdings in sich, denn mit der zweiten Mannschaft des Düsseldorfer HC wartete ein spielstarker Gegner.
Die Krefelder ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Bereits bis zur Halbzeit erspielten sie sich eine 2:0-Führung und machten mit einem dritten Treffer nach dem Seitenwechsel den verdienten 3:0-Erfolg perfekt. Damit war der Klassenerhalt aus eigener Kraft gesichert.
Rot-Weiß Köln II erfüllte zwar seine Pflichtaufgabe und setzte sich gegen den bereits feststehenden Absteiger THC Münster deutlich mit 6:2 durch. Der klare Erfolg des Crefelder HTC ließ die Hoffnungen der Kölner auf den Ligaverbleib jedoch platzen. So musste Rot-Weiß Köln II trotz eines torreichen Sieges den bitteren Gang in die Oberliga antreten, während der Crefelder HTC nach einer nervenaufreibenden Schlussphase den Klassenerhalt feiern durfte.
Der letzte Spieltag bot damit noch einmal alles, was den Sport ausmacht: Spannung, Wendungen und große Emotionen – mit glücklichen Gewinnern in Düsseldorf und Krefeld sowie bitter enttäuschten Gesichtern in Bergisch Gladbach und Köln.
Eintracht Dortmund-Düsseldorfer SC 99 1:2 (1:0)
SR:O.Mook|T.Kartzig
Bergisch Gladbach-HC Essen 99 1:3 (0:0)
SR:F.Boermans|B.Göntgen
Crefelder HTC-Düsseldorfer HC II 3:0 (2:0)
SR:P.Kluge|C.Adler
RW Köln II-THC Münster 6:2 (3:2)
SR:T.Rees|I.Keßner
Keine Entscheidungen mehr am letzten Spieltag
Der letzte Spieltag der Herren-Saison bot zwar noch einmal spannende und torreiche Begegnungen, hatte auf die Tabellenkonstellation jedoch keinen Einfluss mehr. Bereits am vorangegangenen Spieltag waren sämtliche Entscheidungen im Auf- und Abstiegskampf gefallen.
Der feststehende Aufsteiger Blau-Weiß Köln bestätigte seine starke Saison auch zum Abschluss und setzte sich beim bereits abgestiegenen Crefelder HTC II mit 3:2 durch. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang (1:1) bewiesen die Kölner auch in der zweiten Halbzeit ihre Qualität und verabschiedeten sich mit einem weiteren Erfolg in die höhere Spielklasse. Der Crefelder HTC II hingegen muss den Gang in die tiefere Liga nach einer Niederlage zum Saisonabschluss antreten.
Einen versöhnlichen Abschluss feierte dagegen der Oberhausener THC. Der zweite Absteiger der Liga gewann das Derby bei Uhlenhorst Mülheim II mit 1:0 und verabschiedete sich zumindest mit einem Prestigeerfolg aus der Saison. Nach einer torlosen ersten Halbzeit fiel der entscheidende Treffer erst nach dem Seitenwechsel.
Die meisten Tore des Spieltags fielen in Bergisch Gladbach, wo sich der HC Essen mit 5:3 durchsetzte. Zur Pause hatte es nach einer abwechslungsreichen ersten Hälfte noch 2:2 gestanden, ehe die Gäste nach dem Seitenwechsel ihre Offensivstärke ausspielten und sich den Auswärtssieg sicherten.
Mit einem leistungsgerechten 2:2 trennten sich der Kahlenberger HTC und der Aachener HC. Die Gäste aus Aachen gingen mit einer 1:0-Führung in die Halbzeit, doch Kahlenberg kämpfte sich nach dem Seitenwechsel zurück und sicherte sich mit einer starken Moral noch einen Punkt zum Saisonabschluss.
Crefelder HTC II-BW Köln 2:3 (1:1)
SR:P.Kluge|C.Adler
Uhlenhorst Mülheim II-Oberhausener THC 0:1 (0:0)
SR:L.Schrader|L.Gardeler
Bergisch Gladbach-HC Essen 3:5 (2:2)
SR:F.Boermans|B.Göntgen
Kahlenberger HTC-Aachener HC 2:2 (0:1)
SR:S.Ehrenberg|D.Scharwächter
Hier findet ihr von den Heimteams verfasst Spielberichte zu den Partien des Spieltags.
Düsseldorfer SC macht Aufstieg perfekt – TSC Eintracht Dortmund unterliegt 1:2
Am letzten Spieltag der Feldsaison hat der Düsseldorfer SC beim TSC Eintracht Dortmund einen 2:1-Sieg (0:1) eingefahren und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht. Für den Gastgeber ging es sportlich um nichts mehr.
Dortmund erwischte den besseren Start und ging in der 12. Minute durch Sabrina Merten in Führung. Mit der knappen 1:0-Führung ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel und einigen strittigen Pfiffen drehte der DSC die Partie: In der 36. Minute glich Wiebke Solar zum 1:1 aus, nur eine Minute später traf Pina Baumeister per Strafecke zum 1:2-Endstand.
In der Schlussphase gab es zwei Zeitstrafen für die Dortmunderinnen: In der 52. Minute sah Annabel Marx Gelb, eine Minute später traf es auch Trainer Alexander Roltsch. Der Ausgleich gelang dem TSC in Unterzahl nicht mehr.
Dortmunds Trainer Alexander Roltsch sprach von einer „unglücklichen Niederlage trotz guter Leistung".
Durch den Sieg steht der Düsseldorfer SC mit 29 Punkten aus 14 Spielen an der Tabellenspitze der Regionalliga West und steigt in die 2. Bundesliga auf. Eintracht Dortmund beendet die Saison auf Rang vier.
THC Bergisch Gladbach verpasst Aufstieg nach 1:3-Niederlage gegen HC Essen 99
Der THC Bergisch Gladbach empfing am letzten Spieltag die Damen des HC Essen 99 zum entscheidenden Aufstiegsspiel. Die Ausgangslage war klar: Punktgleich mit dem DSC, aber dank des besseren Torverhältnisses hätte ein Sieg den Gladbacherinnen den Aufstieg in die 2. Bundesliga gesichert.
Die Gastgeberinnen starteten stark in die Partie und übernahmen von Beginn an die Kontrolle. Vor allem in den ersten 15 Minuten setzte der THC Essen immer wieder unter Druck und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Trotz zweier kurzer Ecken in der 11. und 15. Minute wollte der Ball jedoch nicht über die Linie. So blieb es nach einem dominanten ersten Viertel beim 0:0.
Auch im zweiten Viertel bestimmte der THC Bergisch Gladbach das Spielgeschehen. Mit viel Ballbesitz und einer stabilen Defensive ließen die Gastgeberinnen den Ball gut laufen, konnten ihre Überlegenheit aber erneut nicht in Tore ummünzen. Essen kam nur vereinzelt in die Gladbacher Hälfte und erspielte sich in der 21. Minute eine kurze Ecke, die jedoch ungenutzt blieb. In der 24. Minute sah Mara Fischer vom HC Essen 99 die erste grüne Karte der Partie. Torlos ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Essen deutlich verbessert. Mit neuer Energie und mehr Druck überraschten die Gäste die bis dahin spielbestimmenden Gladbacherinnen. Vier Minuten nach Wiederanpfiff fiel das 0:1: Ein diagonaler Schrubber durch den Kreis rutschte bis an den langen Pfosten durch und fand dort den Weg ins Tor.
Der THC zeigte jedoch eine schnelle Reaktion. Bereits in der 35. Minute erzielte Josefine Lay mit einer sehenswerten Aggi den verdienten Ausgleich zum 1:1. Das Spiel entwickelte sich nun zu einer ausgeglichenen Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor Ende des dritten Viertels schlug Essen erneut zu: In der 44. Minute trafen die Gäste wieder über den langen Pfosten zur 2:1-Führung.
Im Schlussviertel stand der THC Bergisch Gladbach unter Zugzwang. Die Gastgeberinnen erhöhten den Druck und drängten auf den Ausgleich, wodurch sich das Spiel größtenteils in der Essener Hälfte abspielte. Eine kurze Ecke in der 47. Minute blieb jedoch ungenutzt. In der Schlussphase nahm der THC die Torhüterin zugunsten einer zusätzlichen Feldspielerin vom Platz. Doch genau diese Risikoentscheidung nutzte Essen eiskalt aus: Nach einer Unaufmerksamkeit in der Gladbacher Defensive wurde eine freie Spielerin im Kreis angespielt, die den Ball nur noch ins verwaiste Tor zum 3:1-Endstand einschieben musste.
Mit dem Schlusspfiff war die Enttäuschung beim THC Bergisch Gladbach groß. Nach einer starken ersten Halbzeit und zahlreichen ungenutzten Chancen müssen sich die Gladbacherinnen dem HC Essen 99 mit 1:3 geschlagen geben. Eine bittere Niederlage, die gleichzeitig das Aus im Rennen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga bedeutet.
Klassenerhalt im letzten Spiel gesichert
Die Krefelderinnen starteten engagiert in die Partie und zeigten von Beginn an
ihren Willen, den Klassenerhalt perfekt zu machen. Bereits in den ersten Minuten
erspielten sie sich zwei kurze Ecken, die jedoch noch ungenutzt blieben.
In der 14. Minute wurde der Einsatz schließlich belohnt: Nach einem gut
herausgespielten Angriff schob Clara Baro (Nr. 18) den Ball zur 1:0-Führung ins
Tor.
Auch im zweiten Viertel blieb Krefeld konzentriert und spielte weiterhin
strukturiert nach vorne. Die dritte kurze Ecke führte schließlich zum Erfolg: Nach
einer schön einstudierten Variante verwandelte Shivani Sahu (Nr. 34) per Stecher
zum 2:0.
Nach der Halbzeit knüpfte Krefeld nahtlos an die starke Leistung an. In der 33.
Minute erhöhte Alina Pasthy (Nr. 11) mit einem sehenswerten Treffer auf 3:0.
Die Düsseldorferinnen gaben sich trotz des Rückstands nicht auf und verteidigten
mit großem Einsatz. Dabei mussten sie im Laufe der Partie zwei Grüne Karten
hinnehmen. Auch offensiv erarbeiteten sie sich zwei kurze Ecken, konnten diese
jedoch nicht nutzen, sodass die Krefelder Defensive die Führung souverän
verteidigte.
Mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung und einer starken Vorstellung über
die gesamte Spielzeit sicherte sich das CHTC-Team am Ende verdient den
Klassenerhalt in der Regionalliga.
Kapitänin Alina Pasthy zeigte sich nach dem Schlusspfiff stolz auf die Leistung
ihres Teams: „Für uns war das ein super wichtiges Spiel. Wir mussten alle 120
Prozent geben und genau das haben wir an diesem Tag getan. Wir haben wirklich
unser Herz auf dem Platz gelassen. Ich bin unfassbar stolz auf unser junges Team
und freue mich auf die nächste Saison.
Die zweite Mannschaft von Rot-Weiß hat ihr letztes Saisonspiel in der Regionalliga mit 6:2 gegen Münster gewonnen. Trotz des deutlichen Heimerfolgs muss das Team den Gang in die Oberliga antreten, da der direkte Konkurrent Krefeld ebenfalls gewann und damit den Klassenerhalt sicherte.
Rot-Weiß startete gut in die Partie und erspielte sich früh eine 2:0-Führung. Münster verkürzte noch vor der ersten Viertelpause auf 2:1. Im zweiten Viertel stellte Rot-Weiß zunächst den alten Abstand wieder her, ehe die Gäste kurz vor der Halbzeit erneut auf 3:2 herankamen.
Im dritten Viertel baute Rot-Weiß die Führung mit zwei weiteren Treffern auf 5:2 aus und sorgte damit für die Vorentscheidung. Ein weiteres Tor im Schlussviertel stellte den 6:2-Endstand her.
Mit dem Heimsieg beendet Rot-Weiß die Regionalliga-Saison mit einem Erfolgserlebnis. Da Krefeld sein Parallelspiel ebenfalls für sich entschied, reicht das Ergebnis jedoch nicht für den Klassenerhalt. Damit steht fest, dass Rot-Weiß in der kommenden Saison in der Oberliga antreten wird.
Im letzten Spiel der Saison ging es für beide Mannschaften um nix mehr und das merkte man auch. Es entwickelte sich ein lockeres Spiel in netter Atmosphäre. Krefeld hatte den besseren Start und ging auch verdient durch Oskar Dentges in Führung. Anschließend wurde Köln stärker und erzielte den Ausgleich. Nach dem Wechsel traf zunächst Dentges wieder per Ecke, aber der Tabellenführer aus der Domstadt drehte das Spiel mit zwei sehenswerten Treffern. Im letzten Viertel erhöhte der CHTC noch einmal den Druck, konnte den Ausgleich aber nicht mehr erzielen.
Im letzten Saisonspiel, das für beide Mannschaften tabellarisch keine Bedeutung mehr hatte, setzte sich der Oberhausener THC mit 1:0 bei Uhlenhorst Mülheim II durch.
Die Partie entwickelte sich von Beginn an zu einer zähen Angelegenheit. Beide Teams agierten ohne großes Risiko, sodass Spielfluss und Torchancen über weite Strecken Mangelware blieben. Es fehlte an Tempo und Konsequenz im Offensivspiel, wodurch sich das Geschehen überwiegend zwischen den Schusskreisen abspielte.
Als sich bereits alles auf ein torloses Unentschieden eingestellt hatte, schlug der Oberhausener THC in der Schlussminute doch noch zu und erzielte den entscheidenden Treffer zum 1:0. Uhlenhorst II blieb keine Zeit mehr zu antworten, sodass der späte Treffer gleichzeitig den Endstand bedeutete.
So nahm der Oberhausener THC zum Saisonabschluss drei Punkte mit. In einer insgesamt ereignisarmen Begegnung entschied letztlich eine einzige Aktion in der letzten Minute das Spiel.
Der Gegner aus Essen ging deutlich motivierter in das für beide Teams nicht mehr wichtige Spiel. Zwar konnte der THC 2 x durch zunächst Phil Kallmeyer und dann Gerard Peeters in Führung gehen, aber der HCE glich jeweils umgehend aus. Nach der Pause ging der Gegner durch weiter konzentriertes Spiel mit 5:2 in Führung. Mats Klinge schnürte dabei einen Dreierpack für den HCE. Erst, als das Spiel bereits entschieden war, konnte Lennart Hollweg noch das 3:5 per Überkopfvolley erzielen.
Kader: Bieber, B. Engels, T. Engels, Esser, Gründer, Le. Hollweg (1), Kallmeyer (1), Keller, Krone, J. Kühne, M. Kühne, Meinhardt, Oesterwind, Peeters (1), Pietrucha, Stötzel, F. Tenckhoff
Im ersten Viertel entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und konzentrierten sich zunächst darauf, den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Mit vielen Seitenwechseln und kontrolliertem Aufbauspiel tasteten sich beide Teams aneinander heran, ohne sich dabei klare Vorteile zu erspielen.
Im zweiten Viertel gelang den Gästen aus Aachen dann der erste Wirkungstreffer. In der 19. Minute brachte Wierzchula (Nr. 28) den Aachener HC mit 0:1 in Führung. In der Folge übernahm Aachen zunehmend die Kontrolle über das Spiel und setzte den KHTC phasenweise ordentlich unter Druck. Zusätzlich musste Kahlenberg in der 24. Minute die erste Unterzahl hinnehmen, als Kratsch nach einer Grünen Karte für zwei Minuten vom Feld musste.
Auch nach der Halbzeit erwischte Aachen den besseren Start. Bereits in der 33. Minute erhöhte Sonntag auf 0:2 und verschaffte den Gästen damit eine komfortable Ausgangslage. Kurz darauf wurde das Spiel zunehmend intensiver. Hachenberg sah in der 36. Minute die Grüne Karte, wenig später musste Kratsch nach seiner zweiten persönlichen Strafe mit einer Gelben Karte für längere Zeit auf die Bank.
Mit Beginn des Schlussviertels war jedoch zu spüren, dass sich der Kahlenberger HTC noch längst nicht geschlagen geben wollte. Die Gastgeber erhöhten den Druck deutlich und drängten auf den Anschlusstreffer. Zwei Strafecken blieben jedoch zunächst ungenutzt, sodass die Aufholjagd weiter auf sich warten ließ. Erschwert wurde diese zusätzlich durch die Gelbe Karte gegen Kleinherbers in der 49. Minute, wodurch die Mülheimer die Schlussphase zeitweise in Unterzahl bestreiten mussten.
Doch der KHTC bewies Moral. In der 53. Minute verkürzte die Nummer 44 auf 1:2 und brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. Die Mannschaft glaubte nun wieder an ihre Chance und warf in den letzten Minuten noch einmal alles nach vorne. Der verdiente Lohn folgte praktisch mit der Schlusssirene: Nach einer letzten Strafecke behielt Luca Biela in der 60. Minute die Nerven und erzielte den viel umjubelten Ausgleich zum 2:2.
So endet das letzte Heim- und Saisonspiel des Kahlenberger HTC mit einem verdienten 2:2-Unentschieden gegen den Aachener HC. Nach einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand zeigte der KHTC vor heimischer Kulisse große Moral und kämpfte sich eindrucksvoll zurück. Auch wenn der erhoffte Dreier zum Saisonabschluss ausblieb, verabschiedete sich die Mannschaft mit einer leidenschaftlichen Leistung und großem Zusammenhalt würdig von ihren Abgängen.